Output Parameter

LeftRightOutput (/LR=2)

Wertebereich [0-3]
Abspeichern der Ergebnisse als 2 Einzelbilder:
0: Es werden keine getrennten Dateien für die Halbbilder erzeugt.
1: Es werden getrennte Dateien für das linke und rechte Stereohalbbild in das Verzeichnis PathofImages geschrieben, eine <name>_cl.* und eine <name>_cr.*. Hierbei steht "_cl" für correct left und "_cr" für correct right.
2: Die Dateien werden in den Unterverzeichnissen \cl und \cr von PathofImages abgelegt. Achtung: Falls AviOutput = 9 gesetzt wurde, werden die Einzelbilder ebenfalls im gleichen Unterverzeichnis \clr abgelegt.
3: Wie 1 mit Kennungen "_os" für oculus sinister und "_od" für oculus dexter.

StereoOutput (/SO=2)

Wertebereich [0,1,2]
Abspeichern der Ergebnisse als ein side-by-side Stereobild:
0: Es wird keine Datei mit links/rechts montiertem Stereobild erzeugt.
1: Es wird eine Datei <name>_cs.* mit links/rechts montiertem Stereobild in das Verzeichnis PathofImages geschrieben. Hierbei steht "_cs" für correct stereo.
2: Die Datei wird im Unterverzeichnis \cs von PathofImages abgelegt.

AnaglyphOutput (/AO=2)

Wertebereich [0,1,2]
Abspeichern der Ergebnisse als ein Anaglyphenbild:
0: Es wird keine Datei mit einem Anaglyphenbild erzeugt.
1: Es wird eine Datei <name>_ca.* mit einem Anaglyphenbild in das Verzeichnis PathofImages geschrieben. Hierbei steht "_ca" für correct anaglyph.
2: Die Datei wird im Unterverzeichnis \ca von PathofImages abgelegt.

ExtraOutput (/EX=0)

Wertebereich [0,5]
Abspeichern der Ergebnisse als zusätzliche Ergebnisbilder. Diese werden jeweils im Unterordner .\ce_xxx\ abgelegt. xxx ist eine Layout-Kennung.
0: Es werden keine zusätzlichen Ergebnisbilder erzeugt.
1: Es wird ein 1:2 gestauchtes side-by-side (SBS-H) montiertes Ergebnisbild mit der Endung "-lrq" erzeugt. Die Kennung für den Unterordner ist "_lrq".
2: Es wird ein top-and-bottom (TAB) montiertes Stereobild mit der Endung "-ab" erzeugt (übereinander, linkes Bild oben). Die Kennung für den Unterordner ist "_ab".
3: Es wird ein 1:2 gestauchtes top-and-bottom (TAB-H) montiertes Stereobild mit der Endung "-abq" erzeugt. Die Kennung für den Unterordner ist "_abq".
4: Es wird ein interlacetes Bild mit der Endung "-eo" erzeugt (erste Zeile links, z.B für ACER 5740DG). Die Kennung für den Unterordner ist "_eo".
5: Es wird ein MPO-Bild erzeugt (aus Kompatibilitätsgründen JPG-Subsampling 4:2:0). Die Kennung für den Unterordner ist "_mpo".
6: Es wird ein L-R-L Bild mit der Endung -lrl erzeugt. Die Kennung für den Unterordner ist "_lrl".
Hinweis: Einige Stereoanzeigeprogramme (z.B. der Stereoscopic Player) werten die Layoutkennung automatisch zur Anzeige der Bilder aus, dafür muss aber im Dateinamen eine Minuszeichen ("-") stehen anstatt des bei Cosima üblichen Unterstrichs ("_").

Outputformat (/OF=0)

Wertebereich [0-9]
Wählt das Grafikformat der Ergebnisbilder:
0: Die Ergebnissbilder werden im Original-Format abgespeichert.
1: Die Ergebnissbilder werden im jpg-Format abgespeichert.
2: Die Ergebnissbilder werden im tga-Format abgespeichert.
3: Die Ergebnissbilder werden im bmp-Format abgespeichert.
4: Die Ergebnissbilder werden im png-Format abgespeichert.
5: Die Ergebnissbilder werden im tif-Format geschrieben (RGB8, 24bit/Pixel).
6: Die Ergebnissbilder werden im tif-Format geschrieben (RGB8A, 32bit/Pixel).
7: Die Ergebnissbilder werden im tif-Format geschrieben (RGB16, 48bit/Pixel).
8: Die Ergebnissbilder werden im tif-Format ohne Anwendung eines Farbprofils geschrieben (CMYK, 32bit/Pixel).
9: Die Ergebnissbilder werden im tif-Format mit einer sRGB -> CMYK_Profile Farbtransformation geschrieben (CMYK, 32bit/Pixel).

Achtung: Beim Outputformat = 7 (48Bit/Pixel) gibt es zur Zeit folgende Einschränkungen:
- CroppInput != 2, keine Skalierung des kleineren Bildes
- nur LeftRightOutput, StereoOutput und ExtraOutput = 2, bei anderen Outputoptionen (z.B. Anaglyph) zum Teil Rückfall nach Outputformat = 5 (24Bit/Pixel)
- nur InterpolationMode = 2, bicubische Interpolation
- nur IrfanSharpen = 0, keine Nachschärfung des Bildes mit IrfanView
- nur RotMirOutput = 0, keine Spiegelung/Drehung des Outputbildes
- nur GammaCorrection = 0, keine Gammakorrektur bei der Interpolation
- nur AutoGhostbust = 0, keine Übersprechkompensation
- nur ExtColorManagement = 0, keine Anwendung eines externen Farbprofils (z.B Infitec)
- nur CaptionText leer, keine Bildunterschrift
- nur ImageText leer, keine Schrift im Bild
- nur InterlacedMode = 0, keine interlaced Inputbilder

CMYK_Profile (/CM=)

Wertebereich: Buchstaben
Wählt man Outputformat = 9, geht ein weiteres Abfragefenster auf zum Eintrag eines CMYK-Farbprofiles.
Folgende CMYK-Farbprofile werden mitgeliefert:
CoatedFOGRA27.icc
CoatedFOGRA39.icc
CoatedGRACoL2006.icc
JapanColor2001Coated.icc
JapanColor2001Uncoated.icc
JapanColor2002Newspaper.icc
JapanColor2003WebCoated.icc
JapanWebCoated.icc
UncoatedFOGRA29.icc
USWebCoatedSWOP.icc
USWebUncoated.icc
WebCoatedFOGRA28.icc
WebCoatedSWOP2006Grade3.icc
WebCoatedSWOP2006Grade5.icc

CompressBitmap (/CO=1)

Wertebereich [0,1]
Aktiviert bei tif- und png-Formaten eine verlustlose "run_length"-Kompression (ähnlich gezipped).
0: Schreibt unkomrimierte Bilddateien.
1: Schreibt komprimierte Bilddateien.

JPG_Quality (/JQ=100)

Wertebereich [1, 100]
Legt die Ausgabequalität bei jpg-Bildern fest. In diesem Format ist das Subsampling der Farben immer abgeschaltet.

IrfanSharpen (/IS=0)

Wertebereich [0, 99]
Intensität der Nachschärfung mit IrfanView:
0: Nachschärfen deaktiviert.
ungleich 0: Legt die Stärke des Nachschärfens fest. Dieser Parameter wird an IrfanView weitergereicht.

IdentOutputDir (/ID=)

Wertebereich: Buchstaben
Mit diesem Parameter können die Namen der Ergebnisordner zusätzlich modifiziert werden. Der hier angegebene Textstring wird an die Namen cl, cr, cs und ca angehängt. Beispiel: Mit IdentOutputDir = '_1920' (ohne Anführungszeichen) entstehen die Ordnernamen cl_1920, cr_1920, cs_1920 und ca_1920.

StampFiles (/ST=1)

Wertebereich [0,1,2,3]
Ermöglicht den Einbau von zusätzlichen Informationen in die Dateinamen:
0: Keine Änderung der Dateinamen.
1: Die Deviation wird als 3-stelliger Promillewert in die Dateinamen eingefügt.
2: Datum und Zeit im Format yyyy.mm.dd_hh.mm.ss werden in die Dateinamen eingeblendet. Dies ermöglicht Batchjobs mit verschiedenen Parametersätzen zur Bearbeitung der gleichen Bilder.
3: Sowohl Deviation als auch Datum und Zeit werden in die Dateinamen eingefügt.
Achtung: Der relative Bezug der Deviation ist abhängig vom Parameter ProjectionRatio. Die Deviation kann sich auf die Bildbreite oder auf die Breite des Projektionsbildes beziehen.
Falls sie sich auf die Breite des Projektionsbildes bezieht, wird zusätzlich eine der folgenden Kennungen eingestempelt: "(4;3)" für ein Höhen-Seitenverhältnis von 4:3, "(16;10)" für 16:10, "(16;9)" für 16:9 und "(Kino)" für 2048:1080.

CroppOutput (/CR=2)

Wertebereich [0-5]
Auswahl der Beschneidungsoption:
0: Das Ergebnis bleibt völlig unbeschnitten. Achtung: In diesem Fall entsteht kein sauberes Stereofenster!
1: Das Bild wird in einen meist nicht notwendigerweise rechteckigen Rahmen eingepasst. Hierbei werden die Passepartout Informationen des Eingabebildes verwendet.
Hinweis: Beim Entwackeln von Videos wird zwangsweise CroppOutput = 1 gesetzt, um das interne Setzen von Maskeninformationen zu ermöglichen.
2: Das Bild wird rechteckig beschnitten, das Ergebnis ist randlos. Hierbei gehen Bildanteile und alle Passepartout Informationen verloren. Falls sowohl OutputHeight und OutputWidth angegeben werden, wird das Bild beschnitten, um das vorgegebene Seitenverhältnis zu erreichen.
3: Rechteckig komplett eingepasst in einen Rahmen der Größe OutputHeight x OutputWidth (fit-in-a-box). Bei Bildern mit Porträtformat wird OutputHeight, bei Panoramaformat wird OutputWidth exakt erreicht, der jeweils andere Wert ist dann kleiner als die Vorgabe. Bei dieser Methode gehen keine Bildanteile verloren.
4: Zuschnitt auf ein festes Seitenverhältnis, das mit den Parametern OutputHeight und OutputWidth vorgegeben werden kann, z.B. OutputHeight = 9 und OutputWidth = 16 für einen Seiten/Höhenverhältnis von 16:9.
5: Ähnlich wie 4, wobei die längere Bildseite immer erhalten bleibt, also OutputWidth/OutputHeight = 16/9 und OutputWidth/OutputHeight = 9/16 ergeben das gleiche Resultat.
Achtung: Bei CroppOutput = 4 oder 5 lassen sich die Höhen/Seitenverhältnisse noch nachträglich im Cosima Viewer mit den Tasten 1/2/3/4/5 ändern (in dieser Reihenfolge: 1:1, 5:4, 3:2, 16:9, 2:1). Die Tasten Shift 2/Shift 3/Shift 4/Shift 5 ergeben dann entsprechend 4:5, 2:3, 9:16, 1:2).

OutputHeight (/OH=0)

Wertebereich [0,16384]
Bildhöhe in Pixel. Falls ungleich Null gesetzt, werden die Ausgabebilder auf diese Bildhöhe skaliert. Die Bildbreite wird immer proportional skaliert.
Falls gleichzeitig OutputWidth und OutputHeight gesetzt sind, wird das Bild abhängig von CroppOutput gerahmt oder beschnitten.

OutputWidth (/OW=0)

Wertebereich [0,16384] Pixel
Bildbreite in Pixel. Falls ungleich Null gesetzt, werden die Ausgabebilder auf diese Bildbreite skaliert. Die tatsächliche Anzahl der Bildbreite ist (infolge des Cropping Effektes) einige Pixel kleiner. Wer das Ausgabebild pixelgenau braucht, muss gleichzeitig ForceSize = 1 setzen. Die Bildhöhe wird immer proportional skaliert. Falls gleichzeitig OutputWidth und OutputHeight gesetzt sind, wird das Bild abhängig von CroppOutput gerahmt oder beschnitten.

Achtung: Die maximale Bildgröße 16384x16384 Pixel kann nur mit ForceSize = 0 garantiert werden. Bei ForceSize = 1 ist der Maximalwert etwas geringer und von den Bildkorrekturwerten abhängig!
Bei CroppOutput = 3 legen OutputHeight und OutputWidth die Größe eines Rahmens fest, in welches das Bild eingepasst wird. Mit CroppOutput = 4 wird durch OutputHeight und OutputWidth das Höhen-Seitenverhältnis gekennzeichnet.

ForceSize (/FS=1)

Wertebereich [0,1]
Erzwingt pixelgenaue Bildgrößen:
0: Die Größe der Ausgabebilder entspricht entweder der Größe der Eingabebilder oder der durch OutputWidth und OutputHeight vorgegebenen Werte - abzüglich einiger Pixel, falls die Bilder nach der Korrektur noch beschnitten werden.
1: Die Bilder werden (vorher) so skaliert, dass die Vorgaben (nach der Beschneidung) exakt erreicht werden.

RotMirOutputLeft (/ML=0)

Wertebereich [0-7]
Dieser Parameter ermöglicht das Rotieren und Spiegeln des linken Ergebnisbildes:
0: Keinerlei Drehung oder Spiegelung.
1: Drehung um +90 Grad (keine Spiegelung).
2: Drehung um +180 Grad (keine Spiegelung).
3: Drehung um +270 Grad (keine Spiegelung).
4: Horizontale Spiegelung (links-rechts).
5: 90-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
6: Vertikale Spiegelung (entspricht 180-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung).
7: 270-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.

RotMirOutputRight (/MR=0)

Wertebereich [0-7]
Dieser Parameter ermöglicht das Rotieren und Spiegeln des rechten Ergebnisbildes:
0: Keinerlei Drehung oder Spiegelung.
1: Drehung um +90 Grad (keine Spiegelung).
2: Drehung um +180 Grad (keine Spiegelung).
3: Drehung um +270 Grad (keine Spiegelung).
4: Horizontale Spiegelung (links-rechts).
5: 90-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
6: Vertikale Spiegelung (entspricht 180-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung).
7: 270-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.

Beispiele:

Zwei TFTs, getrennt mit halbdurchlässigen Spiegeln (CoBox): RotMirOutputLeft = 0, RotMirOutputRight = 4; top-and bottom oder View-Magic (oben = rechts): RotMirOutputLeft = 3, RotMirOutputRight = 3;

InterpolationMode (/IP=4)

Wertebereich [0-5]
AUswahl der Methode, die zur Bildinterpolation verwendet wird:
0: Es findet keine Interpolation statt, es wird der nächstliegende Punkt ausgewählt.
1: Zweidimensionale lineare Interpolation.
2: Zweidimensionale kubische Interpolation, theoretisch etwas besser als bilinear.
3: Gauss-Filter, empfohlen beim Verkleinern von Bildern (weichzeichnend).
4: Automatische Wahl der besten Methode. Falls das Verhältnis Outputgröße/Inputgröße kleiner als 2/3 ist (also bei starker Verkleinerung der Bilder), wird der Gauss-Filter aktiviert (InterpolationMode = 3), ansonsten wird die bikubische Interpolation (InterpolationMode = 2) verwendet.
5: Wie 4, jedoch mit Nachschärfung, falls das Gauss-Filter verwendet wird (es wird IrfanSharpen = Bildbreite/60 gesetzt).

GammaCorrection (/GA=1.0)

Wertebereich [0.0, 10.0]
Interpolationsmethoden erfordern theoretisch immer eine Gammakorrektur im Interpolationsbereich. Unglücklicherweise reduziert dies die Dynamik der Farbdarstellung. Für Fotos wird wird deshalb ein Wert von 1.0 (keine Korrektur) empfohlen (nach Prof. Helmut Dersch) - bei Grafiken hat sich 2.4 bewährt.

InverseOutput (/IO=0)

Wertebereich [0,1]
Optionale Vertauschung des linken und rechtes Bildes im montierten Stereobild. Dieser Parameter macht nur Sinn, falls StereoOutput = 1 gesetzt ist.
0: Schreibt seitenrichtig montierte Stereobilder.
1: Schreibt seitenverkehrt montierte Stereobilder (links/rechts vertauscht). Sollte bei "*.jps."-Files gesetzt sein.

FillHeight (/FH=0)

Wertebereich [0,16384] Pixel
Falls dieser Wert ungleich 0 gesetzt wird, wird dem Bild oben und unten ein Rahmen hinzugefügt, der so breit ist, dass das komplette Bild mit Rahmen genau die Höhe von FillHeight Pixeln besitzt. Der Wert der Parameter FrameTop und FrameBottom wird in diesem Fall ignoriert.

FillWidth (/FW=0)

Wertebereich [0,16384] Pixel
Falls dieser Wert ungleich 0 gesetzt wird, wird dem Bild links und rechts ein Rahmen hinzugefügt, der so breit ist, dass das komplette Bild mit Rahmen genau die Breite von FillWidth Pixeln besitzt. Der Wert des Parameters FrameLeftRight wird in diesem Fall ignoriert. Im Stereobild beträgt die Gesamtbreite = 2*FillWidth + FrameCentral Pixel.

FrameTop (/FT=0)

Wertebereich [0,1024] Pixel
Dem Bild wird oben ein Rahmen mit je FrameTop Pixeln hinzugefügt. (Wird nur für FillHeight = 0 ausgewertet.)

FrameBottom (/FM=0)

Wertebereich [0,1024] Pixel
Dem Bild wird unten ein Rahmen mit je FrameBottom Pixeln hinzugefügt. (Wird nur für FillHeight = 0 ausgewertet.)

FrameLeftRight (/FL=0)

Wertebereich [0,1024] Pixel
Dem Bild wird links und rechts ein Rahmen mit je FrameLeftRight Pixeln hinzugefügt. (Wird nur für FillWidth = 0 ausgewertet.)

FrameCentral (/FC=0)

Wertebereich [-1024,1024] Pixel
Im Stereobild (nur StereoOutput) kann ein zusätzlicher Mittelstreifen erzeugt werden. FrameCentral legt hierfür die Anzahl der Pixel fest.

FrameFloating (/FA=0)

Wertebereich [-1024, 1024] Pixel
Verschiebt einen vorhanden Rahmen um soviele Pixel, wie hier angegeben ist. Hierzu muss entweder mit FillWidth oder mit FrameLeftRight ein Rahmen erzeugt werden, der mindestens so breit ist wie FrameFloating/2. Ein negativer wert verschiebt das Scheinfenster nach vorne.
Beispiele:
FrameLeftRight = 20 und FrameFloating = 0 erzeugt innen und aussen einen Rahmen mit jeweils 20 Pixel Breite.
FrameLeftRight = 20 und FrameFloating = -10 erzeugt innen einen Rahmen mit 15 Pixel Breite und aussen mit 25 Pixel Breite (10 Pixel Verschiebung).
FrameLeftRight = 20 und FrameFloating = -20 erzeugt innen einen Rahmen mit 10 Pixel Breite und aussen mit 30 Pixel Breite (20 Pixel Verschiebung).
FrameLeftRight = 20 und FrameFloating = -40 erzeugt innen einen Rahmen mit 0 Pixel Breite und aussen mit 40 Pixel Breite (40 Pixel Verschiebung).
In all diesen Fällen ergibt sich ein symmetrisch schwebendes Scheinfenster vor der Leinwand.

AutoFrameFloating (/AR=0)

Wertebereich [0-6]
Wählt die Methode zum automatischen Setzen schwebender Scheinfensters.
0: Es wird kein automatisch schwebendes Scheinfenster gesetzt.
1: Die (unveränderten) Halbbilder werden mit Hilfe seitlich (einseitig) hinzugefügter Rahmen so lange gegeneinander verschoben, bis die Vorgabe zur Fernpunktdisparität erfüllt ist.
Diese Methode ist bei Fernpunktrahmung (EstimateWindow = 4/5) nicht verfügbar!
2: Wie unter 1, jedoch wird das Bild automatisch soweit verkleinert, dass die Summe aus der Rahmenbreite und dem nutzbaren Bildinhalt genau der Vorgabe OutputWidth entspricht. Die Breite des nutzbaren Bildinhaltes ist also geringer als OutputWidth. Diese Methode ist bei Fernpunktrahmung (EstimateWindow = 4/5) nicht verfügbar!
3: Am linken und am rechten Bildrand werden störende Bildteile mit Vorhängen überdeckt, um Scheinfensterverletzung zu vermeiden. Der Bildinhalt wird also verändert, dafür bleibt die Bildbreite konstant.
Scheinfensterverletzungen am unteren und oberen Bildrand werden sowohl dem linken als auch und rechten Bildrand zugeordnet.
Diese Methode ist bei Nahpunktrahmung (EstimateWindow = 2/3) nicht verfügbar!
4: Wie unter 3, jedoch mit transparentem Verlauf der inneren Vorhangkanten über einen Bereich, der 1% der Bildbreite gross ist.
5: Wie unter 3, jedoch werden Scheinfensterverletzungen am unteren und oberen Bildrand ignoriert.
6: Wie unter 4, jedoch werden Scheinfensterverletzungen am unteren und oberen Bildrand ignoriert.
Achtung: Die Vorgabe zur Fernpunktdisparität für AutoFrameFloating = 1,2 wird in der kleinen Box neben dem Auswahlfenster von AutoFrameFloating eingetragen (Parameter FloatingTarget). Bei AutoFrameFloating = 3-6 kann zusätzlich ein Zwischenraum zwischen dem Nahpunkt den Vorhängen spezifiziert werden, ebenfalls mit dem Parameter FloatingTarget. Die Einheit für FloatingTarget wird mit dem Parameter WinOffReference gegeben.

FloatingTarget (/FE=33)

Wertebereich [0,99]
Zusätzliche Angaben für AutoFrameFloating.
AutoFrameFloating = 1,2: Vorgegeben Grenze für die Fernpunktdisparität
AutoFrameFloating = 3,4: Zusätzliche Disparität zwischen Nahpunkt und Vorhang
Achtung: Die Einheit für FloatingTarget wird mit dem Parameter WinOffReference gegeben.

FrameColorRed (/FR=0)

Wertebereich [0,255]
Rotanteil für Rahmen und Mittelstreifen. Farbwähler auf meiner Homepage.

FrameColorGreen (/FG=0)

Wertebereich [0,255]
Grünanteil für Rahmen und Mittelstreifen. Farbwähler auf meiner Homepage.

FrameColorBlue (/FB=0)

Wertebereich [0,255]
Blau für Rahmen und Mittelstreifen. Farbwähler auf meiner Homepage.

ThinBlackLine (/TB=0)

Wertebereich [0,255]
Anzahl der Pixel für die Stärke einer schwarzen Linie zwischen Bild und Rahmen. Bevorzugt für die Herstellung von Stereokarten (cs-Stereobild). Die Linie wird in cl, cr, cs, ce-lrq, ce-ab, ce-abq und ce-mpo, nicht aber in ca- und ce-eo Bildern erzeugt.