Video Parameter

AviOutput (/VO=0)

Wertebereich [0-8]
Mit dem Parameter AviOutput lassen sind im Videomode (InputMode = 0 oder InputMode = 3) Avi-Files direkt erzeugen. Die Erzeugung der Einzelbilder (mit den Parmetern LeftRightOutput, StereoOutput, AnaglyphOutput und ExtraOutput) ist davon unabhängig und kann komplett abgeschaltet werden.
0: Es werden keine Videos erzeugt.
1: Erzeugung zweier getrennte Videos im cl- und cr-Ordner.
2: Erzeugung eines sidy-by-side (SBS) montierten Videos im cs-Ordner mit Kennung -lr.
3: Erzeugung eines Anagylphen-Videos im ca-Ordner.
4: Erzeugung eines 1:2-gestauchen side-by-side (SBS-H) Videos im ce-Ordner mit Kennung -lrq.
5: Erzeugung eines top-and bottom (TAB) Videos im ce-Ordner mit Kennung -ab.
6: Erzeugung eines 1:2-gestauchen top-and bottom (TAB) Videos im ce-Ordner mit Kennung -abq.
7: Erzeugung eines interlacten Videos im ce-Ordner mit Kennung -oe oder -eo.
8: Erzeugung eines Dualstream-Videos im ce-Ordner.
9: Erzeugung zweier getrennte Videos in einem einzigen clr-Ordner.
10: Reserviert für die DGS SIG 3D-Panorama.

AviCodec (/CC=????)

Wertebereich: Text
Dieser Parameter dient zur Auswahl des Videocodecs. Es gibt vier verschiedene Formen zum Setzen dieses Parameters: I, II, III und IV:
I: ????: Setzt man diesen Parameter auf ????, wird ein Dialogfenster geöffnet, um einen der auf dem Rechner installierten Codecs sowie die Qualitätswerte auszuwählen. Die Qualitäts-Einstellungen aus den Konfigurationsfenstern der Codecs werden in einer Datei cosima_codec_CCCC.bin abgespeichert.
II: CCCC: Vier Character Code (four letter code), welche den Codec eindeutig identifiziert. Beispiele: "LAGS": Lagarith, "DIVX": DivX, "X264": H264-Clone, "DIB ": unkomprimiert. Es werden folgende Defaultwerte verwendet: Qualitätswert 95%, Bitrate = 0.3*Bit*Pixel*Framerate, jedes 100.ste Bild ein Keyframe.
III: CCCC|file: Die Qualitätswerte werden aus einer Datei cosima_codec_CCCC.bin gelesen.
IV: CCCC|Quality|kBitrate|Keyframes: Ausführliche Form mit explizitier Angabe aller Parameterwerte. Hierbei bedeuten:
CCCC: Vier Buchstaben Code des zu wählenden Codecs,
Quality [0-100]: Qualitätswert in Prozent, default 95%,
kBitrate [0-100000]: Bitrate in kBit/s, default 0.3*Pixel*Frames/s,
Keyframes: Anzahl der Frames zwischen 2 Keyframes, default 100
Beispiel: AviCodec = IV50|95|30000|100: Ligos Indeo Codec mit 95% Qualität, Bitrate 30MBit/s und mit einem Keyframe in jedem 100.sten Bild.
Hinweis 1: Viele Codecs verwenden in II eigene Defaultwerte und ignorieren in IV die Vorgaben bezüglich der Qualität. Diese Codecs sind nur über den Dialog oder über die Datei cosima_codec_CCCC.bin konfigurierbar.
Hinweis 2: Die Encodierung findet entweder mit variabler Bitrate (VBR) oder mit konstanter Bitrate (CBR) statt. Bei VBR-Encodierung wird die Encodierungsqualität mit dem Qualitätswert festgelegt und bei CBR-Encodierung mit der Bitrate. Welche der beiden Methoden zum Einsatz kommt - und damit, welche der beiden Parameter relevant ist, ist vom Codec abhängig. Bei manchen Codecs ist die Encodierungsmethode auch wählbar.

AudioSource (/AS=-1)

Wertebereich [-1,0,1,2]
Wählt die Quelle für den Audiostream aus. Bei links-rechts getrennten Videos wird der Audiostream in beide Videos eingebettet.
-1: Es wird der Audiostream aus dem linken Originalvideo ausgewählt.
0: Im Ergebnisvideo wird kein Audiostream eingebettet.
1: Es wird der Audiostream aus dem rechten Originalvideo ausgewählt.
2: Im Ergebnisvideo wird Stille eingebettet.

AviFrameRate (/AF=0.0)

Wertebereich [0-100.0]
Anzahl der Bilder je Sekunde für das zu erstellende Video. Achtung: Falls dieser Wert von der Framerate des Originalvideos abweicht, wird das Video ohne Ton erzeugt.
AviFrameRate = 0.0: Setzt man diesen Wert zu Null, wird die Framerate des Originalvideos ausgelesen und für das Ergebnisvideo verwendet.

FirstFrameIndex (/FX=0)

Wertebereich [0-262143]
Index des ersten Frames oder Bildes, das aus einem Stream oder einer Serie von Einzelbildern im Videomode verwendet werden soll. Der Index startet normalerweise bei Null (0.9h3 und später).

FrameIncrement (/FK=1)

Wertebereich [1-32767]
Schrittweite bei der Erzeugung der Output Bilder bzw. des Outputvideos.

LastFrameIndex (/LA=262143)

Wertebereich [0-262143]
Index des letzten Frames oder Bildes, das aus einem Stream oder einer Serie von Einzelbildern im Videomode verwendet werden soll.

StartforAnalyse (/SR=0)

Wertebereich [0-262143]
Index des ersten Bildes, das zur Analyse im Videomode verwendet wird. Damit können beispielsweise Film-Klebestellen bei der Analyse übersprungen werden. Der Index startet normalerweise bei Null.

AnalyseIncrement (/AI=25)

Wertebereich [1-32767]
Im ersten Durchgang des Videomodes muss nicht unbedingt jedes Bild analysiert werden. Mit diesem Parameter kann man die Schrittweite für die Bildanalyse festlegen.

EndforAnalyse (/EA=262143)

Wertebereich [0-262143]
Index des letzten Bildes, das zur Analyse im Videomode verwendet werden soll.

FrameOffset (/FO=0)

Wertebereich [-128 ... 127]
Frameversatz. Der Wert dieses Parameters entspricht der Anzahl der Bilder, um welche die beiden Videoströme gegeneinander versetzt werden (rechter verwendeter Frameindex = linker verwendeter Frameindex + FrameOffset). Er muß positiv sein, falls bei einer 1:1-Gegenüberstellung der beiden Videos ein Delay im rechten Videostream vorliegt. In diesem Fall hat die linke Kamera zu spät mit der Aufnahme begonnen.

AutoFrameOffset (/AE=0)

Wertebereich [0,1]
Mit dem Häckchen im Feld "Automatically" wird der Frameversatzes automatisch mit Hilfe der im Stream eingebetteten Audioinformationen ermittelt. Voraussetzung hierfür ein ausreichend prägenter Ton, ideal wäre z.B das Geräusch einer Filmklappe am Anfang des Videos.

SmoothGeometryCorr (/SG=3)

Wertebereich [0-5]
Auswahl der Glättungsmethode für die Korrekturparameter und, falls vorhanden, die schwebenden Scheinfenster, im VideoMode:
0: Konstanter Mittelwert. Empfohlen für Aufnahmen mit konstanter Brennweite.
1: Lineare Interpolation zwischen zwei Analysewerten. Nur für Aufnahmen mit plötzlichen Änderungen der Korrekturparameter.
2: Median-Filterung über 3 Stützstellen.
3: Median-Filterung über 5 Stützstellen.
4: Median-Filterung über 7 Stützstellen.
5: Median-Filterung über 9 Stützstellen.
Hinweis 1: Die tatsächliche Zeitkonstante hängt noch von AnalyseIncrement ab. Mit AnalyseIncrement = 25 ergibt sich bei SmoothGeometryCorr = 2 eine Zeitkonstante von etwa 1 Sekunde, bei SmoothGeometryCorr = 3 eine Zeitkonstante von etwa 2 Sekunden,
bei SmoothGeometryCorr = 4 eine Zeitkonstante von etwa 3 Sekunden und
bei SmoothGeometryCorr = 5 eine Zeitkonstante von etwa 4 Sekunden.
Hinweis 2: SmoothGeometryCorr hat keinen Einfluß auf die Wahl des Scheinfensters.

SmoothWindowCorr (/SW=3)

Wertebereich [0-5]
Auswahl der Glättungssmethode für das Setzen des Scheinfensters im VideoMode.
0: Konstantes mittleres Scheinfenster. Das Scheinfenster nimmt auf Änderungen innerhalb der Szene keine Rücksicht.
1: Lineare Interpolation zwischen zwei Analysewerten. (Nur für Sondefälle.)
2: Median-Filterung über 3 Stützstellen.
3: Median-Filterung über 5 Stützstellen.
4: Median-Filterung über 7 Stützstellen.
5: Median-Filterung über 9 Stützstellen.
Hinweis 1: Die tatsächliche Zeitkonstante hängt noch von AnalyseIncrement ab. Mit AnalyseIncrement = 25 ergibt sich bei SmoothGeometryCorr = 2 eine Zeitkonstante von etwa 1 Sekunde, bei SmoothGeometryCorr = 3 eine Zeitkonstante von etwa 2 Sekunden, bei SmoothGeometryCorr = 4 eine Zeitkonstante von etwa 3 Sekunden und bei SmoothGeometryCorr = 5 eine Zeitkonstante von etwa 4 Sekunden.

SetWindowbyZoom (/SZ=0)

Wertebereich [-30, 30]
Der Video Previewer erlaubt ein nachträglichen Zoomen im Bild. Hierbei vergrößert sich die Deviation proportional zum Zoomfaktor. Dies kann unerwünschte Effekte verursachen, da z.B. Objekte hinter dem Scheinfenster beim Vergrößern scheinbar noch weiter nach hinten wandern. Dieser Parameter SetWindowbyZoom erlaubt es, diese Effekte zu kompensieren, indem ein zusätzlicher vom Zoomfaktor abhängiger seitlicher Versatz zur Festlegung des Scheinfensters eingerechnet wird. Der Parameterwert entspricht dem Versatz in Promille der Bildbreite für einen Zoomfaktor von 2.0.
Beispiel: Mit SetWindowbyZoom = 10 wird bei einem Zoom mit einem Zoomfaktor von 2.0 das Scheinfenster um 10 Promille nach hinten verlegt.

InterlacedMode (/IL=0)

Wertebereich [0,1,2,3,4,5,6]
Internes Deinterlacen: Falls die zu bearbeitenden Bilder aus PAL- oder NTSC-Quellen stammen, sind die geraden und ungeraden Zeilen zu unterschiedlichen Abtastzeitpunkten entstanden (Zwischenzeilenverfahren, interlaced). Cosima kann diese Bildinformation trennen und aus jeweils einem interlaced Bild zwei eigenständige Bilder berechnen. Die fehlenden Bildanteile werden hierbei geschätzt und damit die Gesamtzahl der Bilder verdoppelt. Nach der Bearbeitung durch Cosima liegen also 50 Bilder/s (PAL) oder ca. 60 Bilder/s (NTSC) vor.
0: InterlacedMode ausgeschaltet, jedes Bildpaar wird als eigenständig betrachtet (Digitalfilm, progressiv).
1: InterlacedMode eingeschaltet, zu jedem Eingangsbildpaar <name_l.bmp> und <name_r.bmp> werden 2 Ausgangsbildpaare erzeugt, z.B.: <name_0cl.bmp> und <name_1cl.bmp>, sowie <name_0cr.bmp> und <name_1cr.bmp>.
Zur Interpolation der fehlenden Pixel werden ausschliesslich Bildinformationen des gleichen Zeitpunktes herangezogen (Feld-Interpolation).
2: wie 1, zusätzlich wird bei der Zuordnung der linken und rechten Halbbilder der rechte Kanal um einen Abtastwert verzögert (1/50 Sekunde bei PAL).
3: Wie 1, zusätzlich wird bei der Zuordnung der linken und rechten Halbbilder der linke Kanal um einen Abtastwert verzögert (1/50 Sekunde bei PAL).
4: Optimales lineares Deinterlacen: wie 1, jedoch werden zur Interpolation sowohl Bildinformationen des gleichen Zeitpunktes (Feld-Interpolation) als auch Bildinformationen früherer und späterer Frames (Frame-Interpolation) herangezogen.
5: wie 4, zusätzlich wird bei der Zuordnung der linken und rechten Halbbilder der rechte Kanal um einen Abtastwert verzögert (1/50 Sekunde bei PAL).
6: Wie 4, zusätzlich wird bei der Zuordnung der linken und rechten Halbbilder der linke Kanal um einen Abtastwert verzögert (1/50 Sekunde bei PAL).
Hinweis: Bei internem Deinterlacen ist kein Deshaking möglich. Falls also eine der oben genannten Optionen gewählt wird, muss DeshakeMethod = 0 gesetzt sein.

FirstLineIndex (/FI=0)

Wertebereich [0,1]
Gibt bei interlaced Bildern den Index der ersten Zeile an:
0: Gerade Zeilen zuerst (PAL Camcorder).
1: Ungerade Zeilen zuerst.

FlickerFilter (/FF=0)

Wertebereich [0-500]
Mit diesem Parameter wird ein Zeitbereichsfilter aktiviert, das gezielt Störungen unterdrückt, welche durch die Feld-Interpolation verursacht wird. Der Wert des Parameters kontrolliert die Intensität der Filterung.
0: Filter abgeschaltet.
Kleinere Werte: Schwächere Filterung.
Größere Werte: Stärkere Filterung.
Hinweis: Eine Nachfilterung ist nur bei den Standard-Deinterlacingverfahren (InterlacedMode = 1,2,3) notwendig, nicht beim optimales lineares Deinterlacen (InterlacedMode = 4,5,6).

DeshakeMethode (/DM=0)

Wertebereich [0-3]
Beim Setzen dieses Parameters wird das Video gleichzeitig mit der Korrektur auch entwackelt. Die zur Entwacklung verwendeten Werte werden bei Stereovideos in der Datei <StereoFileName>.log und bei links/rechts-getrennten Videos in den Dateien <LeftFileName>.log und <RightFileName>.log erwartet. Diese Dateien werden erzeugt im Menü - Parameter - Entwacklungsanalyse.
0: Entwacklung deaktiviert.
1: Entwacklung aktiviert: Die Stärke der Entwacklung wird mit den Parametern DeshakeFilterX und ~Y eingestellt.
Die notwendige Kompensation des Bildverlustes wird automatisch berechnet und angewendet. Als obere Grenze für den Skalierungsfaktor dient der Parameter DeshakeZoomMax. Falls eine Beschränkung des eigentlich notwendigen Zooms eintritt, verbleiben an den Bildrändern schwarze Flächen.
2: Wie 1, jedoch wird das Deshaken soweit reduziert, dass bei Einhaltung von DeshakeZoomMax keine schwarzen Rändern entstehen.
3: Deshaken mit Schwenkdetektion. Wie 1 mit folgender zusätzlicher Automatik: In Bereichen mit starken Videoschwenks wird auf eine alternative Filtermethode umgeschaltet, welche deutlich schneller auf Änderungen des Bildinhalts reagiert. Auch diese Methode soll das Auftreten von temporären schwarzen Rändern vermeiden und liefert bei Schwenks ein deutlich besseres Gesamtergebnis als Methode 2.
Hinweis-1: Zur Entwacklungsanalyse wird das AviSynth-Plugin Deshaker verwendet. Die Datei deshaker.vdf muss sich dazu im Cosima-Verzeichnis befinden. Hinweis-2: Beim Deshaking ist kein internes Deinterlacen. Falls also eine der oben genannten Optionen gewählt wird, muss also InterlacedMode = 0 gesetzt sein.

DeshakeZoomMax (/DZ=10)

Wertebereich [0-100]
Mit diesem Parameter wird der maximale Zoomfaktor zur Kompensation der schwarzen Ränder in Prozent angegeben.
0: Das Bild wird nicht vergrößert, das Entwackeln führt in jedem Fall zu schwarzen Rändern.
10: Maximaler Zoomfaktor 10%, also Skalierung mit maximal Faktor 1.1.
100: Maximaler Zoomfaktor 100%, also Skalierung mit maximal Faktor 2.0.

Hinweis: Das Ergebnis der Entwacklung kann im Video Previewer begutachtet werden.
Dort ist das entwackelte Rohbild mit den schwarzen Rändern zu sehen.
Um die schwarzen Ränder abzuschneiden, können individuelle dynamische Masken gesetzt werden.
Die dynamischen Masken haben in jedem Fall Vorrang vor dem Parameter DeshakeZoomMax.

DeshakeFilterX (/SX=5.0)

Wertebereich [0.0-20.0]
Deshaken in X-Richtung: Die Deshake-Rohwerte werden zusätzlich mit einem Hochpass der Grenzfrequenz = 1.0/DeshakeFilterX gefiltert. Der Parameter DeshakeFilterX entspricht der Zeitkonstante dieses Hochpassfilters in Sekunden. Höhere Werte für DeshakeFilterX lassen das Video träger auf Kamerabewegungen reagieren, bei kleineren Werten wackelt das Video stärker. Mit DeshakeFilterX = 0 findet in x-Richtung keine Entwacklung mehr statt.
Der gegebene Filterwert wird nur angewandt bei markierter Use-Box. Ohne Markierung werden die Deshakewerte ungefiltert angewendet (totale Entwacklung). Das Ergebnis entspricht dann einer Aufnahme von einer am Stativ fixierter Videokamera, jedenfalls fast.

DeshakeFilterY (/SY=5.0)

Wertebereich [0.0-20.0]
Deshaken in Y-Richtung: Die Deshake-Rohwerte werden zusätzlich mit einem Hochpass der Grenzfrequenz = 1.0/DeshakeFilterY gefiltert. Der Parameter DeshakeFilterY entspricht der Zeitkonstante dieses Hochpassfilters in Sekunden. Höhere Werte für DeshakeFilterY lassen das Video träger auf Kamerabewegungen reagieren, bei kleineren Werten wackelt das Video stärker. Mit DeshakeFilterY = 0 findet in y-Richtung keine Entwacklung mehr statt.
Der gegebene Filterwert wird nur angewandt bei markierter Use-Box. Ohne Markierung werden die Deshakewerte ungefiltert angewendet (totale Entwacklung). Das Ergebnis entspricht dann einer Aufnahme von einer am Stativ fixierter Videokamera, jedenfalls fast.

DeshakeFilterR (/SY=5.0)

Wertebereich [0.0-20.0]
Deshaken der Drehung: Die Deshake-Rohwerte werden zusätzlich mit einem Hochpass der Grenzfrequenz = 1.0/DeshakeFilterR gefiltert. Der Parameter DeshakeFilterR entspricht der Zeitkonstante dieses Hochpassfilters in Sekunden. Höhere Werte für DeshakeFilterR lassen das Video träger auf Kamerabewegungen reagieren, bei kleineren Werten wackelt das Video stärker. Mit DeshakeFilterR = 0 findet keine Entwacklung der Rotation mehr statt.
Der gegebene Filterwert wird nur angewandt bei markierter Use-Box. Ohne Markierung werden die Deshakewerte ungefiltert angewendet (totale Entwacklung). Das Ergebnis entspricht dann einer Aufnahme von einer am Stativ fixierter Videokamera, jedenfalls fast.