Input Parameter

InputMode (/IM=1)

Wertebereich [0-10]
Festlegung der Suchstrategie für Bilder und Videos:
0: Es wird genau ein einziges Stereobild- oder Stereovideo bearbeitet. Hierzu verwendet das Programm die bei StereoFileName (falls StereoImageInput = 1) beziehungsweise bei LeftFileName und RightFileName (falls StereoImageInput = 2) angegebenen Dateinamen.
1: Sucht im Verzeichnis PathofImages nach allen Dateien <name_s.*> (falls StereoImageInput = 1) beziehungsweise nach allen Dateien <name_l.*> und <name_r.*> (falls StereoImageInput = 2), um sie individuell der Reihe nach zu bearbeiten.
2: Wie 1 mit allen Unterverzeichnissen.
3: Videomode mit Einzelbildern als Input: Falls StereoImageInput = 1, werden die Stereobilder im Unterverzeichnis PathofImages\s\ erwartet. Falls StereoImageInput = 2, sind die linken und rechten Stereohalbbilder in den getrennten Unterverzeichnissen PathofImages\l\ und PathofImages\r\ zu speichern. Die Bilder werden ähnlich wie bei InputMode = 9 in ihren alphabetischen Reihenfolgen zueinander montiert. Im VideoMode werden in einem ersten Durchgang die Bilder nur analysiert, um sie anschließend in einem zweiten Durchgang alle mit den gleichen Werten zu korrigieren. Hierzu bitte auch den Parameter InterlacedMode beachten.
4: "Alle im Verzeichnis": Alle Bilder im Verzeichnis PathofImages werden in der alphabetischen Reihenfolge montiert. Falls die Bilder links-rechts getrennt sind, wird folgende Zuordnung gewählt: (1-2), (3-4), (5-6), (7-8).
5: "Alle Nachbarn": Nur sinnvoll bei links-rechts getrennten Bildern. Alle Bilder im Verzeichnis PathofImages werden in der alphabetischen Reihenfolge (1-2), (2-3), (3-4), (4-5) usw. montiert.
6: "Einschachtelung": Nur sinnvoll bei links-rechts getrennten Bildern. Alle Bilder im Verzeichnis PathofImages werden in der alphabetischen Reihenfolge (1-2), (3-2), (3-4), (5-4) usw. montiert.
7: "Das erste mit allen": Nur sinnvoll bei links-rechts getrennten Bildern. Alle Bilder im Verzeichnis PathofImages werden in der alphabetischen Reihenfolge (1-2), (1-3), (1-4), (1-5) usw. montiert.
8: "Alle möglichen Paare": Nur sinnvoll bei links-rechts getrennten Bildern. Alle Bilder im Verzeichnis PathofImages werden in der alphabetischen Reihenfolge (1-2), (1-3), (1-4), (1-5)...; (2-3), (2-4), (2-5)...; (3-4), (3-5)... usw. montiert.
9: Links-rechts getrennte Stereohalbbilder werden in den Unterverzeichnissen PathofImages\l\ und PathofImages\r\ erwartet. Formate mit beiden Stereoansichten in einer Datei (SBS, SBSQ, MPO) werden im Unterverzeichnis PathofImages\s\ erwartet. Die Bilder werden in ihren alphabetischen Reihenfolgen zueinander montiert.
Unterhalb des Ordners PathofImages darf es noch eine weitere Ebene mit Unterordner geben, folgende Ordnerstruktur wird beispielsweise unterstützt:
  [Irland]
    - [2007.09.18_Dublin]
      - [l] linke Bilder
      - [r] rechte Bilder
    - [2007.09.19_Newgrange]
      - [l] linke Bilder 
      - [r] rechte Bilder
    - [2007.09.20_MountSteward]
      - [l] linke Bilder 
      - [r] rechte Bilder
    - [<weitere Unterordner>]
  
In diesem Beipiel ist PathofImages = "Irland".

10: Die zu montierenden Bilder können durch Bereitstellung einer Datei mit dem durch ListofImages gegebenem Namen (default: cosima_files.txt) vorgegeben werden. In dieser Datei müssen in je einer Zeile die beiden Namen der zu montierenden Bilder stehen - getrennt durch Leerzeichen. Falls einer der Dateinamen selbst Leerzeichen enthält, müssen beide Dateinamen mit Apostrophen geschrieben werden. Beispiel:
image_1_l.jpg   image_1_r.jpg (richtig)
"image_2_l.jpg"   "image_2_r.jpg" (auch richtig)
image 3_l.jpg   image 3_r.jpg (falsch, da Leerzeichen)
"image 3_l.jpg"   "image 3_r.jpg" (so ist es richtig)
"image 3_l.jpg"   image_3_r.jpg (wieder falsch, Apostrophen fehlen)
"image 3_l.jpg"   "image_3_r.jpg" (richtig)
image_2_l.jpg   image_2_r.jpg OK (wird nicht bearbeitet, da OK)
image_2_l.jpg   image_2_r.jpg QU (wird nicht bearbeitet, da QU)

Es werden keine Bildpaare bearbeitet, welche am Ende der Zeile ein "OK" oder ein "QU" stehen haben!

Zur Beachtung:

  • In den InputModi 1 und 2 besitzen die Ergebnisdateien folgendes Namensformat: <Name>_<nnn>_c<x>.<end>. Hierbei ist <nnn> der gefundene Deviationswert in Promille relativ zur Bildbreite (ein Wert von 1/30 entspricht etwa 33 Promille), <x> = [l,r,s,a] die Bildkennung für [links, rechts, stereo, anaglyph] und <end> die Dateiendung zur Kennzeichgnung des Bildformates.
  • In den Modi 4-9 besitzen die Ergebnisdateien folgendes Namensformat: <linker Name>-<rechter Name>_<nnn>_c<x>.<end>. Bedeutung der Kürzel wie oben.
  • Im VideoMode werden die linken Originalnamen entweder unverändert übernommen (falls InterlacedMode = 0) oder den linken Originalnamen wird ein neuer Zähler angehängt (falls InterlacedMode ≠ 0). Im zweiten Fall werden alle Ziffern des Originalnames durch ein "#" ersetzt.
  • In den Modi 3-9 wird der Parameter ImageType zur Festlegung des Datenformates ausgewertet.
  • In den Modi 1-9 wird eine Datei ListofImages (default: cosima_files.txt) mit einer Liste aller bearbeiteten Bildpaare erzeugt.
    Bei erfolgreicher Korrektur wird hinter dem Bildpaar ein "OK" geschrieben. Diese Datei kann mit InputMode = 10 sofort wieder als Input verwendet werden. Hierbei werden nur diejenigen Bildpaare nochmals neu berechnet, welche "kein OK" am Ende der Zeile besitzen!
  • Falls der Parameter EstimateGeometry = 2 gesetzt ist, liest Cosima (mit InputMode = 10) alle Korrekturwerte aus der Datei ListofImages ein und korrigiert das Bild mit diesen Werten. In diesem Fall werden nur Dateien "mit OK"-Eintrag verwendet. Der Parameter EstimateWindow wird hierbei nicht mehr ausgewertet.

IncludeSubdirs (/IN=0)

Wertebereich [0,1,2]
Optionales Einbeziehen von Unterverzeichnissen. Der InputMode = 2 wird durch diesen Parameter an sich überflüssig, wird aber dennoch aus Kompatibilitätsgründen beibehalten.
0: Unterverzeichnisse werden nicht berücksichtigt.
1: Mit Unterverzeichnissen, aber ohne \cl, \cr, \ca, \ce, \cs, \lo und \ro. Damit werden von Cosima erzeugte Bilder automatisch ausgeblendet.
2: Mit allen Unterverzeichnis-Namen.
Bedeutung dieses Parameters bei verschiedenen Inputmodi:
InputMode = 0: IncludeSubdirs ist irrelevant
InputMode = 1: IncludeSubdirs wird auf 0 gesetzt.
InputMode = 2: IncludeSubdirs kann auf 1 oder 2 gesetzt werden.
InputMode = 3: IncludeSubdirs ist irrelevant
InputMode = 4-8: IncludeSubdirs kann auf 0,1 oder 2 gesetzt werden.
InputMode = 9: IncludeSubdirs berücksichtigt nur eine Unterverzeichnis-Ebene!
InputMode = 10: IncludeSubdirs ist irrelevant.
Die Unterverzeichnisse werden nicht gemischt, sondern werden unabhängig voneinander bearbeitet.

PathofImages (/PM=.\)

Wertebereich: Buchstaben
Verzeichnis, in dem die Bild-Dateien gespeichert sind. Der Pfad kann relativ angegeben werden (Beispiele: "Bilder", ".\Bilder\" oder "..\Bilder", wobei ".\" das aktuelle Verzeichnis ist) oder absolut (Beispiel: "D:\Urlaub\Bilder"). Mit dem Parameter RootDirectory wird festgelegt, zu welchem Verzeichnis die relativen Pfadangaben zu beziehen sind. PathofImages wird nur bei InputMode 1-9 ausgewertet.

RootDirectory (/RD=0)

Wertebereich [0,1,2]
Mit diesem Parameter wählt man das Bezugsverzeichnis aus, falls bei PathofImages relative Pfadangaben verwendet werden.
0: Das Bezugsverzeichnis ist das Verzeichnis, in dem sich die verwendete ini-Datei befindet.
1: Das Bezugsverzeichnis ist das Verzeichnis, in dem sich cosima.exe befindet.
2: Das Bezugsverzeichnis ist der aktuelle Pfad.
Achtung: Bei Verwendung der Benutzeroberfläche Cosima Gui wird grundsätzlich RootDirectory = 0 gesetzt.

ImageType (/IT=tif;bmp;tga;jpg;mpo)

Wertebereich: Buchstaben
Dateiformat für die Suchmethoden InputMode = 3-9. Die Angabe von mehreren Dateiendungen, getrennt durch Semicolon, ist erlaubt. Cosima unterstützt die meisten üblichen Dateiformate. Die wenigen Ausnahmen (wie z.B. *.psd) werden im Hintergrund mit IrfanView konvertiert.

ExifTimeTolerance (/TT=0)

Wertebereich [0-86399]
Zeittoleranz für die Bilderpaarung. Falls dieser Schalter aktiviert ist, werden in den Inputmodi 4-9 nur solche Einzelbilder zueinander gepaart, deren Aufnahmezeitpunkte jeweils den gleichen zeitlichen Abstand voneinander besitzen. Dazu wird das erste Bildpaar in jedem Unterverzeichnis als Referenzpaar verwendet und nur solche Einzelbilder gepaart, deren Aufnahmezeitpunkte sich von den Aufnahmezeitpunkten des Referenzpaares nicht um mehr unterscheiden, als mit dem Parameter ExifTimeTolerance zugelassen wird. Jedes Unterverzeichnis besitzt sein eigenes Referenzpaar. Die Aufnahmezeitpunkte werden aus dem Schlüssel Exif.DateTimeOriginal ausgelesen (nur jpg- und tif-Bilder).
Falls die Aufnahmezeitpunkte eines Bildpaares vom tolerierten Wert zu stark abweichen, wird aus den Aufnahmezeitpunkten das Waisenbild ermittelt und in diesem Verzeichnis der Bildzähler entsprechend weitergeschaltet. Mit dem Parameter RenameOrphans können alle gefundenen Waisenbilder umbenannt werden.
0: Die Funktion ist deaktiviert, alle Bilder werden gepaart.
1-86399: Toleranzzeit in Sekunden. Eine sinnvolle Kombination ist z.B.: InputMode = 9, ExifTimeTolerance = 3, RenameOrphans = 1.

Hinweis I: Bei Verzeichnissen mit sehr vielen Dateien kann das Auslesen der Aufnahmezeitpunkte mehrere Minuten dauern. Mit Hilfe des externen Programms exiv2.exe kann diese Verarbeitungszeit noch um den Faktor zwei bis drei reduziert werden. Dazu müssen lediglich die Dateien exiv2.exe und libexpat.dll in das Cosimaverzeichnis kopiert werden. Cosima erkennt das Vorhandensein dieser Dateien automatisch und schaltet von der internen auf die externe Erkennungsmethode um. Download der Dateien von: http://www.exiv2.org/download.html.
Hinweis II: Mit Hilfe von Exiv2 können auch CR2-Dateien sortiert werden..

RenameOrphans (/RO=0)

Wertebereich [0-4]
Behandlung von verwaisten Einzelbildern. Wenn mit dem Parameter ExifTimeTolerance verwaiste Bilder gefunden werden, können diese mit RenameOrphans umbenannt werden. Nur InputMode = 9.
0: keine Umbenenung
1: verschiebt linke verwaiste Bilder in den Unterordner '\lo' und rechte verwaiste Bilder in den Unterordner '\ro'.
2: hängt die Suffixe '_lo' beziehungsweise '_ro' an die Dateinamen an, dies erhält die Sortierreihenfolge im Verzeichnis
3: fügt das Präfix '_' an die Dateinamen von verwaisten Bildern hinzu, diese Bilder werden dann nach vorne sortiert
4: fügt das Präfix 'z' an die Dateinamen hinzu, diese Bilder werden dann nach hinten sortiert

RenameRefused (/RU=0)

Wertebereich [0-2]
Umbenennung von abgewiesenen Bildern. Bilder, die mit Cosima nicht automatisch montiert werden können, lassen sich mit diesem Parameter automatisch in Unterverzeichnisse verschieben. Nur für InputMode = 9.
0: keine Umbenenung
1: verschiebt die linken Bilder in den Unterordner '\lu' und die rechten Bilder in den Unterordner '\ru'.
2: hängt die Suffixe '_lu' beziehungsweise '_ru' an die Dateinamen an, dies erhält die Sortierreihenfolge im Verzeichnis.

LeftFileName (/LF=image_l.jpg)

Wertebereich: Buchstaben
Dateiname des linkes Stereohalbbildes einschliesslich der Endung (falls StereoImageInput = 2).

RightFileName (/RF=image_r.jpg)

Wertebereich: Buchstaben
Dateiname des rechten Stereohalbbildes einschliesslich der Endung (falls StereoImageInput = 2).

StereoFileName (/SF=image_s.jpg)

Wertebereich: Buchstaben
Dateiname des links-rechts montierten Stereobildes einschliesslich der Endung (falls StereoImageInput = 1).

StereoImageInput (/SI=2)

Wertebereich [1,2]
Auswahl zwei Einzelbilder oder ein Stereobild als Input:
1: Erwartet als Input entweder ein links/rechts montiertes oder ein MPO-Stereobild. Nur für die InputMode 0-4, 9 und 10.
2: Erwartet als Input 2 getrennte Dateien, eine für das linke Halbbild und eine für das rechte Halbbild.
Achtung: MPO-Bilder werden beim Einlesen automatisch in jpg-Bilder gesplittet und als \l\<name>_mpo_l.jpg bzw. als \r\<name>_mpo_r.jpg abgespeichert. Diese temporären Dateien bleiben erhalten (und können anderweitig weiterverwendet werden), falls EstimateGeometry = 0,3,4 gesetzt ist.
3: Erwartet als Input ein horizontal gestauchtes links/rechts montiertes Stereobild. Nur für InputMode 0-4, 9 und 10.

InverseInput (/II=0)

Wertebereich [0,1]
Vertauschung linkes und rechtes Einzelbild:
0: Erwartet seitenrichtige Montage des Stereobildes bzw. eine links-rechts Sortierung im Unnamed-Mode.
1: Erwartet seitenverkehrte Montage des Stereobildes (links/rechts vertauscht) bzw. eine rechts-links Sortierung im Unnamed-Mode. Sollte bei "*.jps."-Files gesetzt sein.

RotMirInputLeft (/RL=0)

Wertebereich [0-7]
Spiegelung und Rotation links. Mit diesem Parameter kann das linke Inputbilder gedreht und gespiegelt werden. Dies ist z.B. notwendig, falls eine Kamera bei der Aufnahme auf dem Kopf stand.
0: Keinerlei Drehung oder Spiegelung.
1: Drehung um +90 Grad (keine Spiegelung).
2: Drehung um +180 Grad (keine Spiegelung).
3: Drehung um +270 Grad (keine Spiegelung).
4: Horizontale Spiegelung (links-rechts).
5: 90-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
6: Vertikale Spiegelung (entspricht 180-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung).
7: 270-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
-1: Die Orientierung wird aus dem Exif:Orientation-Schlüssel ausgelesen und das Bild entsprechend gedreht.

RotMirInputRight (/RR=0)

Wertebereich [0-7]
Spiegelung und Rotation rechts. Mit diesem Parameter kann das rechte Inputbilder gedreht und gespiegelt werden. Dies ist z.B. notwendig, falls eine Kamera bei der Aufnahme auf dem Kopf stand.
0: Keinerlei Drehung oder Spiegelung.
1: Drehung um +90 Grad (keine Spiegelung).
2: Drehung um +180 Grad (keine Spiegelung).
3: Drehung um +270 Grad (keine Spiegelung).
4: Horizontale Spiegelung (links-rechts).
5: 90-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
6: Vertikale Spiegelung (entspricht 180-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung).
7: 270-Grad-Drehung und horizontale Spiegelung.
-1: Die Orientierung wird aus dem Exif:Orientation-Schlüssel ausgelesen und das Bild entsprechend gedreht.

Beispiele:


Linke Kamera auf dem Kopf: RotMirInputLeft = 2, RotMirInputRight = 0
Makro-Spiegelkasten (CoMirrorBox): RotMirInputLeft = 6, RotMirInputRight = 0
Tri-Delta: RotMirInputLeft = 1, RotMirInputRight = 3, InverseInput = 1 (verwende ausserdem PassePartout = 6!)

CroppInput (/CP=0)

Wertebereich [0,1,2]
Methode zur Behandlung von Bildern unterschiedlicher Größe:
0: Inputbilder unterschiedlicher Größe werden durch Anfügen von Rahmen auf gleiche Größe gebracht. Die Farbe des Rahmens wird hierbei mit dem Parameter PasseColor gewählt. Alle Pixel im Bild, die exakt den Farbwert von PasseColor besitzen, werden im Farbwert minimal verändert.
1: Inputbilder unterschiedlicher Größe werden auf gleiche Größe beschnitten.
2: Das kleinere Bild wird hochskaliert. Diese Funktion ist nützlich bei Bildern mit sehr unterschiedlichen Maßstäben, nachdem aus beiden Bildern etwa der gleiche Bildinhalt ausgeschnitten wurde.

Passepartout (/PP=0)

Wertebereich [0-6]
Methode zum Abschneiden von Bildrändern, bei gescannten Dias ist 4 die beste Wahl!
0: Es wird kein Passepartout Rahmen verwendet.
1: Es wird ein Passepartout Rahmen verwendet. Das heißt, dass alle Pixel, die den Farbwert PasseColor besitzen, als nicht zum Bild gehörig betrachtet werden. Sie werden bei der Bildanalyse ignoriert, können aber, falls gewünscht, im Ergebnis wieder hinzugefügt werden. Achtung: Passepartout = 1 eignet sich nur für monochromatische Ränder!
2: Wie 1, jedoch werden die Farben nicht aus dem Parametersatz PasseColor verwendet sondern direkt aus dem Bild geschätzt. Hierzu werden die äußersten Randpixel verwendet, individuell für alle 4 Seiten. Achtung: Passepartout = 2 eignet sich nur für monochromatische Ränder!
3: Es wird ein rechteckiger Passepartout Rahmen mit Farbwert PasseColor angenommen, der erkannt und abgeschnitten werden soll. Das Bild wird aus diesem Rahmen ausgeschnitten.
4: Wie 3, jedoch werden die Farben nicht aus dem Parametersatz PasseColor verwendet sondern direkt aus dem Bild geschätzt. Hierzu werden die äußersten Randpixel verwendet, individuell für alle 4 Seiten. Dies ist die bevorzugte Einstellung für gescannte Dias.
5: Es wird ein Passepartout Rahmen verwendet, wobei aber die Information, welche Pixel ignoriert werden sollen, nicht im Bild selbst enthalten ist, sondern in zwei separaten Passepartout Files mit den Kennungen <name_l_pass.bmp> und <name_r_pass.bmp>. Diese Dateien müssen genauso gross sein wie <name_l.bmp> und <name_r.bmp>.
6: Die Inputbilder werden durch Masken beschnitten, welche durch die 8 folgenden Maskenparameter festgeleget werden, alle Werte in Prozent:
LeftImageStartx: Im linken Bild der linke Rand zum Abschneiden in Prozent.
LeftImageStarty: Im linken Bild der untere Rand zum Abschneiden in Prozent.
LeftImageWidth: Im linken Bild die gewuenschte Bildbreite in Prozent.
LeftImageHeight: Im linken Bild die gewuenschte Bildhöhe in Prozent.
RightImageStartx: Im rechten Bild der linke Rand zum Abschneiden in Prozent. Bei bereits vormontierten Stereobildern wird RightImageStartx von der Bildmitte aus gemessen.
RightImageStarty: Im rechten Bild der untere Rand zum Abschneiden in Prozent.
RightImageWidth: Im rechten Bild die gewuenschte Bildbreite in Prozent.
RightImageHeight: Im rechten Bild die gewuenschte Bildhoehe in Prozent.

Hinweis: Falls beim automatischen Abschneiden von Bildrändern zu wenig abgeschnitten wird, ist der Wert PasseTolerance zu vergrößern, falls zu viel abgeschnitten wird, ist PasseTolerance zu verkleinern.

PasseColorRed (/PR=0)

Wertebereich [0,255]
Relevant nur für Passepartout = 1 und 3: Rotanteil für Passepartout Rahmen. Farbwähler auf meiner Homepage.

PasseColorGreen (/PG=0)

Wertebereich [0,255]
Relevant nur für Passepartout = 1 und 3: Grünanteil für Passepartout Rahmen. Farbwähler auf meiner Homepage.

PasseColorBlue (/PB=0)

Wertebereich [0,255]
Relevant nur für Passepartout = 1 und 3: Blauanteil für Passepartout Rahmen. Farbwähler auf meiner Homepage.

PasseTolerance (/PT=60)

Wertebereich [0,255]
Toleranzschwelle zur automatischen Suche der Ränder. Mit PassePartout = 1-4 werden die Ränder vom Programm aus dem Originalbild extrahiert. Dazu wandert das Programm vom Bildrand zur Mitte. Die Kante des Passepartouts wird genau dann lokalisiert, wenn auf diesem Weg die Farbe des Bildpixels um mehr als den Wert von PasseTolerance von PasseColor (falls Passepartout = 1/3) bzw. von der geschätzten Randfarbe (falls Passepartout = 2/4) abweicht.

PasseOutput (/PO=0)

Wertebereich [0,1]
Kontrollausgabe der erkannten Passepartouts. Dieser Parameter funktioniert nur für PassePartout = 1,2,3,4, wenn das Passepartout aus dem Inputbild automatisch extrahiert wird.
0: Keine Kontrollausgabe.
1: Zur Kontrolle werden die erkannten Passepartouts als Bilddateien mit den Namen <name>_l_pass_used.bmp und <name>_r_pass_used.bmp abgelegt.